Terroranschläge von Paris

Terroranschläge vom 13. November 2015 auf Paris

Die wohl schlimmsten Terroranschläge die Europa je erleben musste, geschahen am 13. November 2015 in Paris, der Hauptstadt von Frankreich. Gleich mehrere Selbstmord Attentäter und Heckenschützen verursachten in dieser Freitagnacht ein Blutbad.
Begonnen hatte dieser islamische vom IS geführte Terroranschlag um 21:17 vor dem Stade de France  (Google Maps ) mit einer Explosion während des Freundschaftsspieles der deutschen und französischen Nationalmannschaft. Gefolgt von einer weitere 21:21 und einer 3. Explosion um 21:53 direkt vor den Eingängen des Stadium.

Um 21:25 fanden 15 Menschen durch Schüsse den Tod in der Rue Alibert, im Restaurant „Le Petit Cambodge“ und in der Bar „Le Carillon“.

Weitere 5 Menschen Sterben durch Schüsse in der Rue du Faubourg-du-Temple und der Rue de la Fontaine-au-Roi. Auch hier waren es wieder Restaurants die im Ziele der Attentäter standen. Das Cafe „Cafe Bonne Biere“ und die Pizzeria „La Casa Nostra“.

21:36 weitere Schüsse mit 19 Opfern in der Rue de Charonne, in der Bar „La Belle Equipe“ wird rund 5 Minuten lang geschossen.

Um 21:40 Sprengt sich ein Selbstmordattentäter auf dem Boulevard Voltaire in die Luft.

Doch die schlimmsten Terrorangriffe  erfolgte um 21:40 bei der Stürmung durch schwer bewaffnetet Terroristen in der Konzerthalle „Bataclan“, hier verloren 89 Menschen Ihr Leben durch die Geiselnehmer. Die Konzerthalle wurde um 00:20 am Samstag von der Polizei gestürmt.
Insgesamt verloren in dieser Nacht laut Staatlichen Angaben 130 Menschen Ihr leben, weiter 352 wurden verletzt darunter waren 97 schwerverletzte.

Es war bereits der 4. Terroranschlag in Folge innerhalb von 11 Monaten den Frankreich ereilt.
11 Monate zuvor der hinterhältige Angriff auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo “ am 7. Januar bei dem 11 Menschen Ihr Leben verloren. Nur 2 Tage später die Geiselnahme an der Porte de Vincennes. Der Geiselnehmer tötete 4 Menschen und nahm weitere zur Geisel. Bei der Stürmung durch die Polizei wurde dieser selbst getötet. Die beiden Anschläge standen in direkter Verbindung so vermutet man. Am 26. Juni wurde ein weiterer Terroranschlag von einem Einzelgänger begangen Der die Produktionsanlagen der „Air Products & Chemicals“ einer Industriegas Fabrik als Ziel hatte. Ein weiterer Terroranschlag konnte nur durch die zufällige Anwesenheit einiger US Soldaten verhindert werden. Diese konnten einen Schwerbewaffneten Terroristen daran hindern im Thalys-Zug 9364 am 21. August ein Blutbad anzurichten.

In der Region um Paris gilt schon seit dem 7. Juli 2005 die höchste Terrorwarnstufe des „Plan Vigipirate“. Dies war der Tag der Terroranschläge auf die Londoner U-Bahn , bei der 56 Menschen getötet und weiter 700 teils schwer verletzt wurden.

Aus Irakischen Geheimdienstkreisen wird berichtet, das Paris einen Tag vor den verehrenden Anschlägen vom Irakischen Geheimdienst eine Warnung diesbezüglich erhielt.

Die Terroranschläge vom 13. November werden dem Führer des Islamischen Staates, Abu Bakr al-Baghdadi zugesprochen. Man vermutet dass  die Planung und Organisation in der IS Hochburg Ar-Raqqa in Syrien geplant und auch von dort aus koordiniert wurden sind.

Europaweite Ermittlungen

Frankreich:

Bis zum 16. November wurden in Frankreich insgesamt 168 Razzien durchgeführt, es wurden mehrere Pistolen, eine Panzerfaust, 20 Kalaschnikow und schusssichere Westen gefunden. Es gab 23 vorläufige Verhaftungen und an die 100 Personen wurden unter Hausarrest gestellt. Bei den Razzien gegen das Terrornetzwerk Islamischer Staat gab es weiter Tote und Verletzte. Die schwersten Zusammenstöße ereignetet sich in Saint-Denis bei den Schusswechseln zwischen den Terroristen und der Polizei, feuerte die Französische Polizei über 5000 Schuss Munition ab. Bei diesem Schusswechsel kam auch der Mutmaßliche Drahtzieher Abdelhamid Abaaoud und sein Cousine durch einen explodierten Sprengstoffgürtel und den darauf folgenden Einsturz einer Zwischendecke ums Leben. Es wird noch ermittelt ob sie ihn selbst gezündet haben oder ob dieser durch das Feuergefecht ausgelöst wurde.

Deutschland:

Ein mutmaßlicher Waffenschmuggler der Terrorzelle von Paris wurde am 5. November auf der A8 bei Bad Aibling aufgegriffen, er war mit einem angemietet VW Golf unterwegs. Bei Untersuchungen des Autos wurden 8 Kalaschnikow inklusive Munition, Revolver und Pistolen sowie Handgranaten und 200 Gramm TNT Sprengstoff gefunden. Bei der Untersuchung des Navigationssystems war zu erkennen dass er direkt nach Paris wollte. Die Staatsanwaltschaft München hat bereits ein Verfahren gegen den Mutmaßlichen Terrorunterstützer eingeleitet.

In Arnsberg wurde am 14. November ein Algerier festgenommen, welcher zu 2 anwesenden Syrern bereits vor dem Terrorattentat von Paris, Andeutungen geäußert hat, das Paris bald in Brand stehen würde. Der 39 jährige Algerier der zum Zeitpunkt seiner Festnahme in einer Notunterkunft für Flüchtlinge lebte, drohte mit gleichen Anschlägen in Arnsberg so sollte man Ihn festnehmen.

Am 17. November wurden in Alsdorf bei Aachen sieben weiter Terrorverdächtige vorübergehen festgenommen und wieder freigelassen da sich der Verdacht nicht bestätigen ließ.

Türkei:

Die türkischen Behörden unterrichtet bereits im Dezember 2014 und wiederholt im Juni 2015 die Französische Polizei über den Verdacht der Terrorangehörigkeit von „Ismail Omar Mostefai“ welcher sich in der Konzerthalle „Bataclan“ in der Terrornacht, nach der Tötung von 89 Menschen mit seinen Sprengstoffgürtel selbst richtet um der Verhaftung zu entgehen.

Italien:

Die Polizei in Norditalien fahndet  seit dem 16. November nach dem flüchtigen Baptiste Burgy, welcher an den Attentat beteiligt gewesen seien soll.

Belgien:

Unmittelbar nach den Anschlägen von Paris führten die Sicherheitskräfte von Belgien in Gemeinschaft mit den Kampfmittelräumdienst der Armee eine Razzia in der Gemeinte um Molenbeek-Saint-Jean bei Brüssel durch. Molenbeek gilt als eine Brutstätte der Terroristen. Von hier aus gingen bereits mehrere Terroranschläge aus.

 

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