Geiselnahme an der Porte de Vincennes

Ein islamisch motivierter Terroranschlag

Am 9. Januar 2015 hat der Attentäter Amedy Coulibaly dessen Familie aus Mali stammte den Koscheren Supermarkt nahe der Metrostation Porte de Vincennes, schwer bewaffnet gestürmt 4 jüdische Menschen getötet und weitere als Geisel genommen. Er selbst bekannte sich via Telefon, zugehörig zum Islamischen Staat und erklärte dass sein Handeln auf die Außenpolitik Frankreichs direkt zurückzuführen sei. Hätte Frankreich keine Kriegseinsätze in Mali geführt würde er heute nicht in Frankreich leben. Desweiteren erklärt er das seine Handlungen auch mit dem Attentat von „Chalie Hebdo“ direkt zusammen hängen. Coulibaly wurde bei der Stürmung des Supermarktes durch die Sicherheitskräfte erschossen.

Vor seiner Geiselnahme hat er bereits die 26. Jährige Stadtpolizistin Jean-Philippe erschossen, gegen 13 Uhr stürmte er dann den Supermarkt. Er forderte in seinen Bedingungen zu Freilassung der Geisel, freies Geleit für sich und für die Terroristen von „Charlie Hebdo“. Bei einer Stürmung durch die Polizei drohte er mit der Tötung der Geisel.

Der Muslime Malier Lassana Bathily, welcher Angestellter im Geschäft war, wurde für seine Tapferen Taten ausgezeichnet und erhielt umgehend die französische Staatsbürgerschaft. Währen der Geiselnahme versteckte er 6 jüdische Personen darunter ein Baby in einem der Kühlräume. Die er zuvor abschaltet. Weitere Geisel die im 2. Kühlraum sich versteckten wurden gefunden und gezwungen nach oben zu gehen. Da der 2. Kühlraum nicht von innen verschlossen werden konnte.

Kurze Zeit nahm man an das Coulibalys Lebensgefährtin auch am Überfalle beteiligt gewesen ist, diese war jedoch nicht der Fall, an Hand von Handy Signalen konnte nach verfolgt werden das sie zum Zeitpunkt der Attentate die Grenze nach Syrien überschritten hatte in ein Gebiet welches vom „Islamischen Staat“ kontrolliert wird.

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