Auf einem regionalen Flug in den USA musste der Pilot einer Passagiermaschine kurz vor der Landung in New York einem menschlichen Bedürfnis nachgeben – und dann klemmte die WC Tür und er konnte nicht mehr zurück ins Cockpit. Ein Passagier bemerkte die Notlage des Piloten und wollte seinen Co-Piloten im Cockpit informieren.
Der jedoch, durch die überlange Abwesenheit des Piloten trotz der bevorstehenden Landung ohnehin schon sehr nervös, sah in dem ausländischen Akzent des Mannes eine Gefahr und alarmierte den Flughafen. Dort empfahl man ihm eine Notlandung und bereitete eine Terrorabwehr vor. Allerdings hatte sich der Pilot selbst befreien können, bevor die Kampfjets zum Einsatz kamen.
Er hatte die klemmende Toilettentür letztlich eingetreten.
So „lustig“ dieser Vorfall klingt – man sollte sich doch einmal vor Augen führen, was alles hätte passieren können, mit einem überängstlichen und unsicheren Co-Piloten, wenn der Pilot sich nicht hätte befreien können.
Es ist eben so, dass manchmal auch ein technischer Defekt – oder etwas anderes, Harmloses – und kein Terrorangriff der Hintergrund einer scheinbar gefährlichen Situation sein kann. Umso mehr Grund, immer ganz genau hinzuschauen, bevor man eine Terrorgefahr als erste mögliche Option in Betracht zieht.
(19.11.2011/Shaldon)
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